Ventilverschleiß: HTWds und TÜV-Rheinland stellen Labor-Prüfstandard vor


Erste TÜV Prüfnorm für Ventil-Sitz-Verschleiß Additive

Im Gasbetrieb werden die Motorventile deutlich höher belastet - Additive können helfenDie Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTWds) und der TÜV Rheinland überreichen erstes Zertifikat. Es gibt viele Motoren, die im Autogasbetrieb unter vorzeitigen Ventil und Ventilsitz Verschleiß leiden können.

"Im Laufe der Jahre gab es einige Kontroversen darüber, welche Produkte tatsächlich vor diesem vorzeitigen Verschleiß der Ventile & Ventilsitze schützen. Die meisten Hersteller auf dem Markt machten Versprechen irgendwelcher Art, aber lieferten keinen wirklichen Beweis, dass ihre Additive funktionieren.", sagte Prof. Dr.-Ing Thomas Heinze.

Jetzt kann jedes Produkt nach dem neuen freiwilligen Standard getestet werden kann:  Evaluation der Wirksamkeit von Verschleißschutzmaßnahmen für die Ladungswechselventile eines Ottomotors

"Einer der Hauptgründe, warum wir diesen Labor-Prüfstandard entwickelt haben, ist die Reproduzierbarkeit. So können alle Produkte in genau der gleichen Weise getestet und verglichen werden", sagt Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Volker Witte. Er fügte hinzu: "In einem Fahrversuch können die Randbedingungen nicht derart beherrscht und kontrolliert werden. Der TÜV-Standard wurde angelehnt an bestehende Prüfstandsuntersuchungen entwickelt, aber mit dem Fokus reale Fahrtbedingungen nachzustellen. Mit dem Fahrversuch sind wir zwar noch näher an der realen Anwendung, aber auf Kosten der Reproduzierbarkeit. Am Prüfstand sind wir in der Lage reproduzierbar die anspruchsvollsten Fahrtbedingungen darzustellen, um die Produkte auf Herz und Nieren prüfen. Tatsächlich emulieren die Fahrtbedingungen aus der realen Welt, nur ohne Staus."

Elektronisches Dosiersystem für AdditiveJLM Valve Saver Fluid, kombiniert mit dem JLM Valve Saver Kit war das erste Gespann, das sich dem neuen strengen Test unterzogen hat. "Das JLM Valve Saver Fluid erwies sich als sehr überzeugend, da wir nachweisen konnten, dass es einen guten Schutz bietet und den übermäßigen Ventilsitzverschleiß stoppen konnte", sagte Prof. Dr.-Ing Thomas Heinze.

Die Prüfnorm enthält die Motorenprüfstanduntersuchung eines Turbo-Motors (mit  4 Ventilen pro Zylinder) über zermürbende 50 Stunden, dabei sind zwei  Abbruchkriterien im Verfahren vorgesehen, die sicherstellen, dass der Motor ausreichend verschleißt und das Additiv diesen auch im Verhältnis zur Messgenauigkeit signifikant reduziert. Die Zeit ist allerdings nicht mit Betriebsstunden im Fahrzeug zu vergleichen, da der Motor im Prüfstand stärker gefordert wird. Der Kraftstoffverbrauch beispielsweise entspricht ca. 10.000 km und diese Strecke lässt sich sicher nicht in 50 Stunden bewältigen.

JLM hat intensiv mit der HTW zusammengearbeitet, um einerseits die Entwicklung der ursprünglichen ersten Testverfahren umzusetzen und anschließend die Leitlinien für das Prüfverfahren zu etablieren damit schließlich das erste Produkt anhand des neuen Standards geprüft werden konnte. JLM Valve Saver Fluid ist somit das weltweit erste Ventilschutz Additiv, welches den neu erstellten TÜV-Standard für Kraftstoff-Additive bestanden hat.

"Grundsätzlich beinhaltet der Prüfstandard einen Referenztest des-Turbo-Motors über 25 Stunden ohne Ventilschutz (um eine Referenz des Ventilverschleißverhaltens zu etablieren) mit Messintervallen von 5-Stunden, wobei ein dynamisches Fahrprofil für einen beschleunigten Verschleiß zum Einsatz kommt. Dieses enthält einen hohen Volllastanteil, aber auch mit Schub- und kurzen Leerlaufphasen die einem Gangwechsel entsprechen.  Dann verlangt das Verfahren einen Test über weitere 25 Stunden mit dem Zusatzstoff und der empfohlenen Dosierung, im identischen Fahrprofil bei identischen Randbedingungen und wieder dem  5-Stunden-Intervallen für die Verschleißbestimmung. Inbegriffen sind zwei Abbruchkriterien, die dafür sorgen, dass der Prüflauf automatisch scheitert, wenn Referenzverschleiß, Ventilschutz oder auch die Fähigkeit des Messsystems nicht ausreichen.“ sagte Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Volker Witte.


Die HTW des Saarlandes

Die HTWdS wird seit langem als führende Hochschule in der Erprobung und Entwicklung von LPG / CNG-Motoren wahrgenommen und hat bereits mit einigen der führenden Automobil-Gas-System-Herstellern, den Gasversorgern sowie Ministerien zusammengearbeitet und war daher an einer Vielzahl von Entwicklung von neuen Technologien für den Gassektor beteiligt. Die seit 2005 durchgeführten Projekte wie „V 300 +“, „ Co2 - 100 minus“ und „S1000 +“  räumten mit Vorurteilen zu Autogas auf oder führten zu neuen Anstößen für die Autogas-Industrie. Durch diese Projekte und weitere Forschungsprojekte wie auch Dienstleistungen hat sich die Forschungsgruppe „Automotive powertrain“ an der HTW des Saarlandes eine beachtliche Reputation aufgebaut und wird in der Branche als Expertenteam für alle Fragen im Zusammenhang mit Autogas herangezogen.


Über JLM

JLM Lubricants gehört zu 100% GMS Lubricants BV in Alkmaar, Niederlande. Als Führer in der Industrie, der die Schaffung der Marktes für derartige Produkte und den Aufbau des Additivs Segmentes seit mehr als 11 Jahren vorantreibt, versteht GMS Lubricants die Bedürfnisse des Marktes und ist nun in der Lage den heutigen Anforderungen gerecht zu werden und liefert Service & Qualität der Produkte unter der Marke  JLM Lubricants. JLM Schmierstoffe sind in den Niederlanden entwickelt und hergestellt.

Grafik1: © SREEDHAR YEDLAPATI - (fotolia)
Grafik2: © GMS Europe GmbH

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