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Internetgestützter Erwerb von Autogasfahrzeugen


Vor dem Kauf die Gasanlage prüfen

Augen auf beim AutokaufInzwischen hat sich die Zahl der Gasfahrer gesteigert, mehr als 500.000 Autogasfahrzeuge sind hierzulande bereits unterwegs. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich hier auch ein starker Gebrauchtwagenmarkt entwickelt hat. Doch vor dem Kauf eines Gebrauchtwagen mit LPG-Antrieb gilt es, einige wichtige Regeln zu beachten - sonst könnte sich das vermeintliche Schnäppchen im Nachhinein als Kostenfalle entpuppen.

Auch im Internet steigt derzeit das Angebot autogasbetriebener Fahrzeuge rasant an. Auf den bekannten Webportalen, wie beispielsweise Autoscout24, wird man über die Suchfunktion schnell fündig. Andere Webseiten, wie autogas-boerse.de, haben sich sogar auf diese Fahrzeugkategorie spezialisiert. Doch bevor man sich für einen Gebrauchtwagen mit Gasantrieb entscheidet, empfiehlt es sich, zunächst die Autogasanlage von einem Fachmann auf Herz und Nieren prüfen zu lassen. Auch ein Blick in die Zulassungspapiere ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Autogasanlage vorschriftsgemäß eingetragen worden ist.


Fahrzeugbesichtigung ist obligatorisch

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, wird jedoch durch günstige Lockangebote häufig vergessen: Vor dem Fahrzeugkauf im Internet steht zunächst eine gründliche Fahrzeugbesichtigung und -inspektion vom Fachmann an. Gerade bei Vorauszahlungen sollte man aufgrund von zunehmendem Internetbetrug besonders vorsichtig sein, es empfiehlt sich daher, erst bei der Fahrzeugübergabe zu bezahlen.

Insbesondere beim Kauf von Gasfahrzeugen ist große Vorsicht geboten: Häufig sind die Gasanlagen nicht fachmännisch einwandfrei eingebaut. In vielen Fällen laufen bei Einbaufehlern solche Fahrzeuge im LPG-Betrieb nicht ganz rund, was für den Laien zunächst nicht erkennbar ist. Doch schlimmer noch: Durch unsachgemäßen Einbau kann es zu Motorschäden oder sogar zu gravierenden Sicherheitsrisiken am Fahrzeug kommen. Idealerweise überprüft eine Fachwerkstatt vor dem Fahrzeugkauf den sachgemäßen und fehlerfreien Einbau der Autogasanlage. Bei der Suche nach einer Werkstatt können entsprechende Webportale im Internet hilfreich sein.


Ist die Gasanlage eingetragen?

Wie eingangs erwähnt, ist auch ein Blick in die Fahrzeugpapiere ein unbedingtes Muss. Die Autogasanlage ist, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben, in den Fahrzeugpapieren einzutragen, ansonsten erlischt sofort die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Ist die Anlage hier nicht dokumentiert, so kann es mitunter sehr aufwendig und kostspielig werden, diese Eintragung nachträglich durchzuführen. Ist beispielsweise kein Abgasgutachten vorhanden, so muss dieses beim Hersteller oder Importeur der Anlage erworben werden. Doch auch hier kann es zu Problemen kommen, denn nicht für jeden Fahrzeugtyp wird ein entsprechendes Gutachten vom  Anlagenhersteller erstellt. In solch einem Fall kann es mitunter notwendig sein, die Anlage kostspielig auszubauen und durch eine neue (geeignete) zu ersetzen.


Nicht jeder Motor verträgt Gas

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die sogenannte „Gasfestigkeit“ von Ottomotoren. Häufig wurden und werden auch Fahrzeuge umgerüstet, die nicht für den Gasbetrieb geeignet sind. Geeignet sind Motoren nur dann, wenn der Motor über geeignete Ventile und Ventilsitze verfügt und einen Dauerlauf ohne Schäden bestanden hat. Ist ein Motor nicht gasfest, so sind Ventil- und/oder Motorschäden in Abhängigkeit vom Motortyp nach teils stark variierender Laufzeit vorprogrammiert.

Beim Autokauf gibt es viel zu beachten!Gute Gasfachwerkstätten verfügen in der Regel über eine Auflistung von problematischen Motoren. Ist der Motor nur bedingt gasfest, so kann ein sogenanntes „Additivsystem“ helfen, um einen vorzeitigen Ventilverschleiß zu verhindern. Im besten Fall handelt es sich dabei um ein elektronisches zylinderselektives Additiv-Einspritzsystem, da hier jeder Zylinder einzeln mit dem Additiv versorgt wird und damit die Wahrscheinlichkeit eines Schadens reduziert wird.


Fazit: Wer vorher prüft, fährt günstiger

Beim Gebrauchtwagenkauf von Gasfahrzeugen gilt es, immer vorab die Autogasanlage vom Fachmann inspizieren zu lassen. Sonst kann im schlimmsten Fall der vermeintlich im Unterhalt günstige Wagen doch noch teurer werden, als ein vergleichbares Fahrzeug ohne Gasantrieb. Wer jedoch vorab das Fahrzeug prüft und auf die Besonderheiten einer Autogasanlage achtet, kann sich in Zukunft sicherlich auf günstiges und umweltfreundliches Fahren mit Autogas freuen.

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