Biokraftstoff E10 fördert Autoverkauf


E10 sorgt weiterhin für Gesprächsstoff

Der Biokraftstoff E10 macht weiter von sich reden   Der Kraftstoff E10 ist auch noch mehrere Monate nach der Markteinführung heißes Diskussionsthema in Politik, Wirtschaft und den Medien. Die Skepsis gegenüber dem sogenannten Biosprit ist, besonders bei Fahrern von älteren Automodellen, gestiegen.

Die Ungewissheit bezüglich der Verträglichkeit von dem neuen E10 Treibstoff für einige Fahrzeugmodelle ließ die Nachfrage nach dem Treibstoff nicht in dem zuvor erwarteten Maße ansteigen. Vielfahrer, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind, zögerten es mit dem E10 Biosprit zu füllen. Bei der E10 Einführung hieß es, dass vielen Bauteile der alten Fahrzeuge den Sprit nicht vertragen würden. Der Biosprit würde die Leitungen der Motoren angreifen und diese zersetzen, so dass hiervon eine große Gefahr für den Fahrer und den Straßenverkehr ausgehen könne. Glücklich konnten sich diejenigen schätzen, die ein Fahrzeug besitzen, welches den E10 Sprit verträgt. Der Großteil der Tankstellen schaffte den E10 Kraftstoff kurz nach Einführung wieder ab. Und diejenigen, die zu dieser Zeit sowieso vor hatten auf eine alternative Fortbewegungsmöglichkeit zu wechseln haben einen guten Grund mehr gehabt ihren Gebrauchtwagen verkaufen zu können.

Die aktuelle Diskussion um den Biokraftstoff E10 zeigt deutlich, dass die Bevölkerung noch distanziert gegenüber dem umweltfreundlicheren Kraftstoff ist. Durch gesetzliche Vorschriften sind die Mineralölkonzerne dazu verpflichtet einen E10-Anteil von 6,25% des gesamten Spritvolumens zu verkaufen. Die Konzerne sehen sich jedoch dem Problem ausgesetzt, dass dem Angebot keine Nachfrage gegenübersteht. Die bisher verkaufte Menge an E10 befindet sich weit unter dieser Quote. Die Konzerne rechnen daher schon seit langem mit baldigen Strafzahlungen und kompensieren dies, indem Sie die regulären Kraftstoffe im Preis erhöhen. Mittlerweile wurde diese Vorgehensweise öffentlich und der Aufschlag von 2-3 cent pro Liter auf den Kraftstoffpreis löste erneute Diskussionen über den Biosprit aus.

Dieser Aufschlag ist laut Aussage der Ölkonzerne nötig, um die bevorstehenden Strafzahlungen zu kompensieren. Der Preisaufschlag kommt bei den Betroffenen natürlich nicht gut an und stößt auf Widerstand. Einige wollen, auf Grund der aktuellen Entwicklung, ihr altes Auto verkaufen um sich eine umweltfreundlichere Variante zum bisherigen Diesel- oder Superkraftstoff zu kaufen. Um das alte Auto besonders schnell zu verkaufen lassen Vielfahrer ihr altes Auto ankaufen. Viele Automobilhändler bieten zur Zeit gute Angebote um das alte Auto in ein umweltfreundliches Hybridfahrzeug oder Elektrofahrzeug einzutauschen. So können auch Vielfahrer ihre Mobilität von der Abhängigkeit der Kraftstoffkonzerne mit einem Hybridfahrzeug zumindest lösen, oder im Falle eines Elektroautos sogar vollkommen minimieren.
 
Grafik: © so47 - (fotolia)

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