Biodiesel statt Biobenzin?


B100 könnte Strafzahlungen verhindern

Der Biokraftstoff E10 wird von den Verbrauchern weiterhin nicht akzeptiert.Es ist noch gar nicht so lange her, dass der Biokraftstoff E10 mit Pauken und Trompeten an den deutschen Tankstellen eingeführt wurde und von da an in aller Munde zu sein schien.

Die erst lobenden Nachrichten darüber, dass dieser aus Pflanzen hergestellt werde und somit ein weitaus umweltfreundlicheres Fahren garantiere, wichen jedoch bald den eher unzufrieden stellenden Neuigkeiten. Denn bald wurden die ersten Klagen von Autofahrern laut, die feststellen mussten, dass ihr Auto den neuen Biosprit scheinbar eher weniger gut verträgt und außerdem wurde bekannt, dass der große Umweltaspekt, mit dem E10 am Anfang so stark beworben wurde, in den Hintergrund rückt, wenn man bedenkt, dass hektarweise Wald abgeholzt werden muss, um die Pflanzen anzubauen, aus denen E10 letztendlich gewonnen wird.


Wieso denn eigentlich E10?

Es gibt doch noch eine ganze Reihe an anderen Möglichkeiten, um ein Auto auf alternative Weise anzutreiben, wenn man nicht mit einem herkömmlichen Benzinmotor fahren  möchte. Da wären zum einen Hybridautos. Diese Art von alternativer Fahrweise wird durch das Zusammenspiel eines Verbrennungs- und eines Elektromotors möglich gemacht und ist so eine umweltschonende Alternative zum reinen Benziner. Unter anderem Honda ist in den vergangenen Jahren mit der Produktion verschiedener Honda Hybrid Typen ganz weit vorne im Geschäft mit dabei gewesen. Dabei entsprang zum Beispiel der Honda CR-Z, ein Sportwagen als Hybridtyp.


Lassen sich E10 Strafzahlungen verhindern?

Zurück zum Scheitern des Biokraftstoffs. Inzwischen tankt kaum noch jemand E10 an den deutschen Tankstellen. Daher drohen der Mineralölindustrie millionenschwere Strafen. Diese werden voraussichtlich auf den normalen Verbraucher zurück fallen, da davon auszugehen ist, dass die Benzinpreise als Folge steigen werden. Doch nun meldet sich der Biokraftstoffverband zu Wort. Anscheinend gäbe es noch einen Ausweg aus der Misere. Und zwar könnte die Mineralölindustrie Rechte an bereits verkauftem B100 erwerben. B100 ist die Bezeichnung für reinen Biodiesel, der besonders im LKW Sektor häufig getankt wird. In diesem Fall könnten sie die Rechte bei der Biokraftstoffquote anrechnen lassen, die sonst allein mit E10 nicht erreicht werden kann.

Eine weitere Alternative wäre natürlich, reinen Biodiesel allgemein mehr zu benutzen. Dieser ist äußerst umweltfreundlich und des Weiteren nicht teuer. Vielleicht eine Überlegung wert, wenn man auf E10 in Zukunft verzichten muss.

Grafik: © goldbany (fotolia)

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