Biokraftstoff: Verbesserte Herstellung von Zellulose-Ethanol


Kommerzielle Markteinführung für 2020 geplant

Toyota erreicht einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung biogener Kraftstoffe.Toyota ist für seine Forschung und Entwicklung im Bereich der alternativen Antriebstechnik bekannt. Beispielsweise werden Hybridfahrzeuge bereits erfolgreich vermarktet. Eine weitere wichtige Rolle, im Kampf gegen die Rohölverknappung, spielen in Zukunft aber auch alternative Gas- und Biokraftstoffe.

Biokraftstoffe können in Zukunft einen wichtigen Teil bei der Reduzierung von CO2-Emmissionen beitragen. Toyota forscht in seinem Biokraftstofflabor erfolgreich an der Entwicklung von Zellulose-Ethanol. Bei diesem Verfahren werden nicht essbare Pflanzen eingesetzt.

Bei der Ethanol-Vergärung hat Toyota nun einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Mit einer neu entwickelten Hefekultur erreicht der japanische Fahrzeughersteller, bei der Vergärung, eine Dichte von 47g/Liter. Hierdurch können die Produktionskosten gesenkt und der Ertrag deutlich gesteigert werden.


Biokraftstoffe in der Kritik

Nachwachsende Rohstoffe sind nahezu CO2-Neutral. Dennoch mehren sich in den letzten Jahren kritische Stimmen gegenüber biogene Kraftstoffe. Biokraftstoffgegner befürchten, dass die Entwicklung und Herstellung auf Kosten der zukünftigen Lebensmittelerzeugung geht.

Toyota verwendet bei der Herstellung von Zellulose-Ethanol, nach eigenen Angaben, ausschließlich nicht essbare Pflanzen. Hiermit soll eine Konkurrenz zur Lebensmittelherstellung vermieden werden.

Die Entwicklungsarbeit konzentriert sich nun darauf, die Herstellungskosten auf das Niveau derzeitiger Diesel- und Benzinkraftstoffe zu bringen. In Zusammenarbeit mit diversen Energieunternehmen, könnte der Kraftstoff Zellulose-Ethanol, in etwa 8-9 Jahren vermarktet werden.

Foto: © Toyota Presse Deutschland

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