Transport-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge


Better Place unterstützt Kalifornien beim Aufbau

Die Regierung unter Gouverneur Arnold Schwarzenegger sowie die Bürgermeister der Großstädte San Francisco, San Jose und Oakland wollen die Bay Area zur Schlüsselregion für Elektrofahrzeuge in den USA machen

   San Francisco / USA – Better Place plant im Rahmen einer Public Private Partnership (PPP) Initiative den Aufbau einer nachhaltigen Transportinfrastruktur im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Regierung unter Gouverneur Arnold Schwarzenegger, die Bürgermeister von San Francisco, San Jose und Oakland sowie der Bay Area Council, die Silicon Valley Leadership Group und Better Place haben im Rathaus von San Francisco ihren umfassenden Plan vorgestellt, die Wettbewerbsvorteile des Bundesstaates und der Region im Bereich der innovativen Technologien neu zu beleben – und zwar durch öffentliche und private Investitionen in Elektrofahrzeuge und weitere Elemente einer grünen Infrastruktur. Dieser neue Ansatz verbindet ökonomische und ökologische Ziele miteinander und zeigt deutlich, dass es sich um keine gegensätzlichen Interessen handelt.

Die Partner haben eine Vision definiert, um Investitionen in die Infrastruktur eines grünen Mobilitätskonzepts zu fördern. Auf diese Weise erhöht Kalifornien seine  Wettbewerbsfähigkeit und verringert nicht nur die Abhängigkeit des Transportsektors vom Öl, sondern reduziert zugleich auch seine Treibhausgas-Emissionen. Die Beteiligten erwarten, dass der Schritt hin zu einem nachhaltigen Transportsystem in Kalifornien einen positiven Schub für das ganze Land und insbesondere für die angeschlagene US-Automobilindustrie auslöst. Die Basis des neuen Transportsystems stellen Elektrofahrzeuge dar, die mit Strom aus erneuerbaren Energien angetrieben werden.

“Kalifornien ist bereits weltweit führend im Kampf gegen die Erderwärmung und was die Förderung erneuerbarer Energien angeht“, erläutert Gouverneur Arnold Schwarzenegger. „Es ist genau diese Art Public Private Partnerships, die mir vorschwebte, als wir den ersten Low Carbon Fuel Standard ins Leben riefen und der Staat das Programm für emissionsfreie Fahrzeuge beschloss. Diese Partnerschaft zeigt, dass wir unsere Ziele für eine sauberere Erde erreichen können, wenn wir zusammenarbeiten, und dabei zugleich die Wirtschaft vorantreiben.“

„Die Erschaffung einer energieunabhängigen Wirtschaft ist der Mondwettlauf unserer Generation“, sagte Robert F. Kennedy Jr., Geschäftspartner und Senior Berater bei VantagePoint Venture Partners. „Zu lange haben wir angenommen, dass Wirtschaft und Umwelt in Widerspruch zueinander stehen. Indem wir in diesen unruhigen Zeiten zusammenfinden, um die Infrastruktur für ein sauberes Transportwesen zu schaffen, bereiten wir die Grundlage einer wirtschaftlichen und ökologischen Blütezeit für künftige Generationen.“

„Der Autoverkehr ist verantwortlich für rund 40 Prozent Treibhausgas-Emissionen in Kalifornien, und laut globalen Schätzungen zudem für über die Hälfte des gesamten Ölverbrauchs in den kommenden Jahrzehnten“, sagte Dan Kammen, Direktor des Transportation Sustainability Research Center an der University of California, Berkeley. „Genau diese Arten von Public Private Partnerships brauchen wir, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Diese zielen auf den Aufbau einer Infrastruktur für saubere Energie und tragen damit zur lokalen und globalen Umweltsanierung bei. Diese Initiative wird dazu beitragen, die Bay Area an die Spitze in punkto Forschung, Entwicklung und Public Private Partnerships zu führen. Damit reduzieren wir nicht nur die Treibhausgas-Emissionen, sondern leiten gleichzeitig den nächsten wirtschaftlichen Aufschwung ein – das Jahrhundert der grünen Energie. Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 kann diese Initiative einen wahrlich globalen Effekt haben.“

Als erste Region Kaliforniens treibt die Bay Area den Wandel voran und wird ein auf fossilen Brennstoffen basierendes Transportsystem zu einer nachhaltigen Mobilitätslösung umbauen.

Die Bürgermeister von San Francisco, San Jose und Oakland – Gavin Newsom, Chuck Reed und Ron Dellums – werden eine Reihe von Initiativen starten, um die Bay Area zur Schlüsselregion für Elektrofahrzeuge in den USA zu machen. Die drei Bürgermeister kündigten an, dass sie bereits im Dezember gemeinsam mit Städten, Kommunen, regionalen Regierungsorganisationen und privaten Partnern anfangen werden, die ökonomische und ökologische Zukunft der Region rund um einen umweltschonenden Transport zu formen.

Zugleich kündigte Better Place an, in den US-Markt einzutreten – und zwar beginnend mit der Bay Area in Kalifornien.

Better Place wird ein ähnliches Infrastruktur-Investitionsmodell schaffen, wie es bereits für Israel, Dänemark und Australien vorgesehen ist. Das Unternehmen beginnt im Januar 2009 damit, das Netzwerk für Elektrofahrzeuge zu planen und die entsprechenden Genehmigungen einzuholen, bevor im Jahr 2010 der Aufbau der Infrastruktur startet.

Im Jahr 2012 sollen die Elektrofahrzeuge auf dem Massenmarkt verfügbar sein. Better Place schätzt, dass die Netzwerk-Investitionen allein in der Bay Area rund eine Milliarde US-Dollar betragen werden, bis das System vollständig entwickelt ist. Das Better Place-Modell ist ein offenes System, das auf Industriestandards basiert. Es ist für Elektrofahrzeuge konzipiert, die über eine auswechselbare oder eine feste Batterie verfügen.

„Wir bei Better Place sind der Überzeugung, dass die zentralen Probleme mit denen unser Land heute zu kämpfen hat – Klimawandel, Wirtschaftskrise und die anhaltenden geopolitischen Kämpfe zwischen energiereichen und energiearmen Nationen – auf die Abhängigkeit vom Öl zurückzuführen sind“, sagte Shai Agassi, Gründer und CEO von Better Place. „Wir sind uns sicher, dass eine erfolgreiche Lösung dieses Problems aus dem Zusammenwirken Kaliforniens, Michigans und Washingtons besteht. Denn diese Partnerschaft führt Stärken in den Bereichen Technologie und Innovation mit denen erfolgreicher Automobilherstellung zusammen und wird mit der richtigen Politik national gelenkt. Wir sind Gouverneur Schwarzenegger, dessen Politik beispielhaft die Erschließung neuer Märkte ermöglicht und fördert, sehr dankbar für seine Unterstützung. Wenn wir diese Probleme mit einem integrierten Ansatz bekämpfen, der neben Städten und Bundesstaaten auch ganze Länder berücksichtigt, wird die Welt gewinnen.“

Ebenfalls heute vermelden die Bay Area Council und die Silicon Valley Leadership Group, die beiden größten Interessenverbände der Region, den Wechsel von einer brennstoffbasierten Ökonomie hin zu einer Wirtschaft zu forcieren, die nur noch wenige fossile Brennstoffe einsetzt. Beide Gruppen erklärten, dass sie gemeinsam mit ihren Mitgliedern daran arbeiten werden, die Aktivitäten für den Klimaschutz zu erhöhen. Als entscheidender erster Schritt gilt den Verbänden dabei der Wechsel hin zu einem nachhaltigen Transportsystem.

„Der Industriesektor der Grünen Technologie steht kurz vor einem Boom und es ist unsere Aufgabe sicher zu stellen, dass es auch hier in der Bay Area und in Kalifornien boomt“, so Jim Wunderman, President und Chief Executive Officer, Bay Area Council. „Wir haben das Wagniskapital, wir haben die Forschungsuniversitäten, wir haben Management-Talente und – vielleicht am wichtigsten – wir haben die visionärsten der führende Köpfe heute hier versammelt um das Feld für technologisch grüne Unternehmen wie Better Place mit progressiven öffentlichen Richtlinien zu bereiten.“

Kalifornien zählt damit gemeinsam mit Israel, Dänemark und Australien zu den weltweiten Vorreitern, die möglichst rasch ihre Abhängigkeit vom Öl verringern wollen.

Quelle: BetterPlace

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