Das Glossar rund um alternative Antriebe und Kraftstoffe

Abgasgutachten


Abgasgutachten werden unter anderem bei der Nachrüstung von Autogas- und Erdgasanlagen im Kfz benötigt, sofern diese nicht über eine ECE-R1151 Genehmigung verfügen.

Bedingt durch die fehlende ECE-R115 Genehmigung, erlischt gemäß §21 StVZO, nach dem Einbau einer Autogas- oder Erdgasanlage im Kfz mit sofortiger Wirkung die Betriebserlaubnis. Um diese wiederzuerlangen, ist die Abnahme nach §21 StVZO bei einem technischen Überwachungsverein erforderlich. Neben einem Tankgutachten sowie einer Einbaubescheinigung ist hierfür auch ein Abgasgutachten erforderlich.

Das Abgasgutachten betätigt die Einhaltung einer bestimmten Schadstoffklasse (zum Beispiel Euro4). Diese wurde zuvor vom Hersteller oder Importeur der Autogas- bzw. Erdgasanlage in einem Abgaslabor überprüft.

Üblicherweise handelt es sich bei der Aufrüstung einer Autogas- und Erdgasanlage um einen bivalenten Antrieb. Da also immer zwischen beiden Kraftstoffarten umgeschaltet werden kann, erfolgt die Einstufung der Schadstoffklasse nach der jeweils geringeren Schadstoffklasse. Wird beispielsweise in einem Euro4 Fahrzeug eine Gasanlage mit bestätigtem Abgasverhalten Euro2 verbaut, so wird das Fahrzeug auf Euro2 zurückgestuft. Daher ist es wichtig, vor der Umrüstung zu klären, ob es ein entsprechendes Abgasgutachten (in diesem Beispiel Euro4) gibt, um eine Rückstufung zu verhindern.

#Weblinks und Einzelnachweise
1UN/ECE-Regelungen

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